An Tag 2 beginnt die eigentliche Reise. Eine kurze Fahrt zum Arusha Airport, dann ein planmäßiger Charterflug südwestlich zur Landebahn Lake Manyara am Fuß des Steilhangs des Great Rift Valley. Ihr Guide empfängt Sie dort und bringt Sie den Steilhang hinauf zum Kraterrand des Ngorongoro, wo Sie eine kleine, exklusive Lodge am Waldrand hoch über dem Kraterboden erreichen. Der Nachmittag gehört Ihnen — spazieren Sie am Kraterrand entlang, richten Sie sich ein, lassen Sie die Höhe und die Weite der Landschaft langsam auf sich wirken. Am Abend füllt sich der Krater unter Ihnen mit dem bernsteinfarbenen Licht der Dämmerung.
Die Tage 2 und 3 gehören dem Ngorongoro: ganztägige Pirschfahrten hinab über die steile Seneto-Straße bis auf den 260 Quadratkilometer großen Kraterboden, der eine der höchsten Raubtierdichten der Erde beherbergt. Löwenrudel, Hyänenclans, eine ansässige Population von Spitzmaulnashörnern (einer der wenigen Orte in Ostafrika, an denen Sie ihnen zuverlässig begegnen können), Elefant, Büffel und die gesamte Bandbreite der Ebenentiere — alles in einem geschlossenen, schüsselförmigen Ökosystem, das selbst dem erfahrensten Safari-Reisenden das Gefühl gibt, in etwas Urzeitliches gestolpert zu sein. Die Nächte sind kühl auf 2.300 m Höhe, und der Krater zeigt sich am dramatischsten im Morgennebel.
An Tag 4 fliegen Sie. Die Fahrt zurück zur Landebahn Lake Manyara, dann ein Charterflug im Kleinflugzeug über die Serengeti — einer der großen Safari-Übergänge, tief genug, um das Grasland unter sich aufsteigen zu sehen. Das Ziel ist ein privates Camp in der zentralen Serengeti (Region Seronera), gewählt wegen seiner außergewöhnlichen ganzjährig ansässigen Tierwelt: Die dort lebenden Löwenrudel gehören zu den am besten dokumentierten der Welt, Geparden jagen auf dem offenen Gelände rund um das Camp, und der Seronera River zieht Elefant, Nilpferd und einen ständigen Strom an Wildtieren an.
Die Tage 4 und 5 folgen dem Rhythmus des tiefen Busches: eine frühe Pirschfahrt in den kühlen, aktiven Morgenstunden; zurück zum Brunch und der Hitze des Tages; wieder hinaus für den langen, goldenen Nachmittag. Optional bei Sonnenaufgang an einem der beiden Tage: eine Heißluftballon-Safari, die lautlos über die Herden gleitet, gefolgt von einem Buschfrühstück mit Champagner. In den Migrationsmonaten (Dezember–März im Süden, Juli–Oktober im Norden) zeigt sich die Serengeti von ihrer theatralischsten Seite, doch die ansässige Tierwelt macht dies zu einem wirklich ganzjährigen Reiseziel.
Tag 6 endet, wie er begann: eine morgendliche Pirschfahrt, dann ein letzter Charterflug von der Serengeti zum Arusha Airport, ein privater Transfer zum Kilimanjaro International Airport, und die Heimreise.