Arusha nach Kogatende — Direkt zum Fluss geflogen
Der Buschflug ab Arusha startet um 8 Uhr — eine Cessna Caravan mit zwölf Passagieren an Bord, nordwärts über das Rift Valley. Unter Ihnen: der Mount Meru, das Hochland von Ngorongoro, dann die riesige, grün-goldene Serengeti, die sich bis zu jedem Horizont erstreckt. Sie landen gegen 9:30 Uhr auf dem Airstrip Kogatende — einer Kiespiste in hügeligem Gelände, das der flachen Postkarten-Serengeti überhaupt nicht ähnelt. Ihr Camp-Fahrzeug wartet bereits. Nach dem Mittagessen geht es zum Mara-Fluss. Ihr Guide fährt zur nächstgelegenen aktiven Überquerungsstelle, an der sich Herden gesammelt haben. Tausende Gnus säumen das gegenüberliegende Ufer — eine dichte Masse dunkler Körper und gebogener Hörner. Manche starren auf das Wasser und ziehen sich zurück. Die Anspannung ist spürbar. Auf der Wasseroberfläche durchbrechen nur Nilpferdohren und Krokodilaugen die braune Strömung. Die Überquerung kann heute stattfinden. Löst sie sich, sind die nächsten dreißig Sekunden purer Adrenalinstoß: eine Wand aus Tieren, die ins Wasser strömt, Krokodile, die zuschnappen, tausend Hufe, die gleichzeitig auf Stein treffen. Hält die Herde stand, fotografieren Sie die Nilpferdtümpel, suchen das gegenüberliegende Ufer nach Leoparden ab und wissen, dass Sie morgen vor dem ersten Licht wieder hier sein werden.
Aktivitäten
Serengeti










































