Von Arusha nach Lake Manyara und Karatu
Zweieinhalb Stunden von Arusha entfernt taucht das Parktor am Fuß der Steilwand des Rift Valley auf, unter einem so dichten Blätterdach von Feigenbäumen, dass das Sonnenlicht nur in Bruchstücken durchdringt. Innerhalb weniger Minuten bewegt sich das Fahrzeug durch Grundwasserwald — Mahagoni und Wildfeige, genährt von Quellen, die aus der Steilwand sickern. Anubispaviane durchstreifen den Straßenrand. Blaue Meerkatzen bewegen sich durch das obere Blätterdach. Der Wald weicht abrupt einer offenen Flussaue und dem alkalischen Seeufer. Der Park vereint ein halbes Dutzend Lebensräume auf 330 Quadratkilometern: Wald, Flussaue, Akazienwald, die Heißwasserquellenzone und den See selbst, der die Steilwand spiegelt. Flusspferdgruppen tauchen in den Untiefen auf. Pelikane treiben in losen Formationen. Ein Hammerkopf baut sein fünfzig Kilogramm schweres Nest in der Astgabel eines toten Baumes. Die Steilwand erhebt sich im Westen fünfhundert Meter hoch, ihr Schatten am späten Nachmittag kriecht über den Parkboden. Elefanten bewegen sich durch den Akaziengürtel darunter. Der Guide bearbeitet die Route, bis der Schatten die Straße bedeckt, und fährt dann für die dreißigminütige Fahrt hinauf nach Karatu auf 1.500 Metern hinaus — zehn Grad kühler, Hochland-Landwirtschaftsgebiet.
Aktivitäten
Karatu

















































