Nairobi nach Amboseli — Der Berg kündigt sich an
Die Abfahrt um 7:00 Uhr erfolgt, bevor sich der Verkehr in Nairobi so richtig festfährt. Das Fahrzeug fährt südlich auf dem Mombasa Highway durch Mlolongo und Athi River, bevor die Straße nach Namanga bei Emali nach Südosten abzweigt und die zweispurige Fernstraße gegen einen schmaleren Streifen durch klassisches ostafrikanisches Trockenland eintauscht — flaches Akaziengestrüpp, gelegentliche Maasai-Gehöfte mit ihren rostroten Dächern, das Gelände wird flacher, während die Höhenlage zum Amboseli-Becken hin abnimmt. Kilimanjaro taucht schrittweise am südlichen Horizont auf, lange bevor das Parktor erreicht ist: kein Berg, der sich auf die übliche Weise nähert — eine allmähliche Annäherung über Hügel, die sich zu einem Gipfel steigert —, sondern eine 5.895 Meter hohe Masse, die direkt aus der umliegenden Ebene emporragt, deren vergletschertes Gipfeldach jedes Licht einfängt, das der Himmel bietet. Ankunft am Kimana Gate vor Mittag. Parkeinlass, eine kurze Fahrt durch Akazienwald zur Lodge zum Mittagessen und eine Ruhepause während der Mittagshitze. Die nachmittägliche Pirschfahrt startet um 15:00 Uhr, während das Licht mit seiner späten Tagesschräge über die kurzgrasigen Ebenen zieht. Elefantenfamilien sind bereits auf dem Weg vom Akazienschatten zu den Sumpfkanälen, Rüssel berühren sich, Leitkühe geben die Richtung vor. Der Nilpferdteich liegt zwanzig Minuten von der Haupttorstraße entfernt — Gelbschnabelstörche arbeiten sich durch die Untiefen, während die Nilpferde in ihrem eigenen gemächlichen Rhythmus auftauchen und untertauchen. Die erste Kilimanjaro-Silhouette über einer Elefantenherde setzt den Maßstab für die beiden kommenden Morgen.
Aktivitäten
Amboseli









































