Arusha zum Lake Manyara — Wald, See und Löwen in den Bäumen
Sie verlassen Arusha bei Tagesanbruch und fahren westwärts durch das Rift Valley. Zweieinhalb Stunden auf Teerstraße bringen Sie über Mto wa Mbu zum Tor des Lake Manyara — einer Marktstadt, in der 120 ethnische Gruppen den Straßenrand mit Bananenständen und geröstetem Cashew füllen. Was Sie im Inneren erwartet, gleicht keiner typischen Savannen-Safari. Der Park beginnt mit einem Grundwasserwald — hoch aufragendem Mahagoni und Würgefeigen, die ein Blätterdach bilden, das so dicht ist, dass Sonnenlicht den Boden nur in kathedralenartigen Lichtstrahlen erreicht. Trupps von Anubispavianen liegen quer über der Straße. Blauaffen schwingen durch das obere Blätterdach. Silberwangen-Hornvögel krachen durch das Laub. Der Wald lichtet sich zu Grasland, wo Ihr Guide die Wurstbäume nach den berühmtesten Bewohnern des Parks absucht: baumkletternden Löwen. Das Verhalten ist saisonal und nie garantiert, doch Ihr Guide kennt die regelmäßig genutzten Bäume. Jenseits des Graslands beherbergt ein quellgespeister Flusspferdteich das ganze Jahr über eine ansässige Gruppe. Dann der See selbst — eine gewaltige alkalische Fläche, in der Flamingos die Uferlinie rosa färben. Drei bis vier Stunden decken den Rundgang ab, ohne Hetze. Bis 14 Uhr fahren Sie dreißig Minuten nach Karatu und steigen in die kühlen Hochländer auf, wo Kaffeeplantagen das Dorngestrüpp ablösen. Der Rest des Nachmittags gehört Ihnen — das Ngorongoro-Escarpment zeichnet sich dunkel gegen den Abendhimmel ab. Morgen steigen Sie in den Krater hinab.
Aktivitäten
Karatu




































