Ankunft im Küstenpark — Erste Pirschfahrt zum Ozean
Dreieinhalb Stunden über die Straße von Dar es Salaam — Asphalt bis Bagamoyo, dann geschotterte Piste durch immer dichter werdende Kokospalmen — oder ein einstündiger Flug ab Julius Nyerere International, fünfzehn Minuten von Zanzibar entfernt. So oder so, Sie erreichen Ostafrikas einzigen Wildpark mit Zugang zum Indischen Ozean, das Safarifahrzeug wartet am Tor oder an der Landebahn. Die Nachmittagsfahrt bewegt sich durch ein Mosaik von Küstenlebensräumen, verdichtet auf wenige Kilometer: dichtes Dickicht, in dem Giraffen auf Baumkronenhöhe äsen und Büffelherden in engem Verbund ziehen, offenes Grasland, das sich Gnu und Warzenschwein teilen, dann lichtes Akazienwaldland, das — ohne Vorankündigung — in echten Strandsand übergeht. Der Moment, in dem das Fahrzeug auf den Strand rollt, ist der Moment, in dem sich Saadani offenbart. Auf der einen Seite eine Akazie mit einem Wasserloch, zu dem Elefantenspuren im Schlamm führen. Auf der anderen Seite der Indische Ozean, Brandung, die in langen Serien aus Südosten heranrollt, weißer Sand, der bis zum Horizont reicht, ohne dass etwas darauf gebaut wäre. Der Motor wird abgestellt. Was die Stille füllt, sind Brandung, Wind im Küstenbuschland und der Ruf eines Schreiseeadlers von einem abgestorbenen Ast über der Baumgrenze. Pirschfahrten laufen bis zur Torschließung um 18:00 Uhr. Das Abendessen wird zum Rauschen der Wellen eingenommen, Sterne erscheinen über dem Ozean.
Aktivitäten
Saadani









