Arusha nach Tarangire — Hinein in die Baobab-Kathedrale
Zweieinhalb Stunden auf gutem Asphalt führen von Arusha aus südwärts durch die Maasai-Steppe, während die Landschaft von kühlem Hochland in trockene Savanne übergeht, in der die Luft vor Hitze flimmert. Hinter Makuyuni kündigen zehn Kilometer Piste den Übergang nach Tarangire an. Gegen 13 Uhr passieren Sie das Minjingu Gate. Die Baobabs fallen als Erstes ins Auge — geschwollene graue Stämme mit zehn Metern Umfang, manche über tausend Jahre alt. Ihre nachmittägliche Pirschfahrt folgt dem Tarangire-Fluss durch den nördlichen Abschnitt, der während der Trockenzeit die einzige dauerhafte Wasserquelle im weiteren Ökosystem darstellt. Elefantenfamilien ziehen in Gruppen von zwanzig bis dreißig Tieren die Ufer entlang, Giraffen spreizen ihre Beine in ungelenken Winkeln, um zu trinken, Zebras säumen in geordneten Reihen das gegenüberliegende Ufer. Schwarzköpfchen — fast nirgendwo sonst auf der Welt zu finden — blitzen smaragdgrün und golden durch das Blätterdach der Akazien. Irgendwo im uferbegleitenden Wald liegt ein Leopard auf einem waagerechten Ast, kaum sichtbar, bis Ihr Guide auf den Schwanz hinweist. Am späten Nachmittag schließen Sie sich nicht den Fahrzeugen an, die zum Ausgang fahren, sondern setzen die Fahrt südwärts ins Innere des Parks fort. Hier trennt sich Ihre Reiseroute von jedem Standardbesuch. Während Tagesausflügler zurück nach Arusha fahren, dringen Sie tiefer vor — zu einem Camp, das nur von Busch und Himmel umgeben ist. Abendessen bei Lampenlicht. Elefantengrollen dringt durch die Zeltwände, Hyänenchöre erklingen, und irgendwo in der Ferne beansprucht ein männlicher Löwe sein Revier. Die nächsten drei Nächte verbringen Sie im Inneren des Parks.
Aktivitäten
Tarangire

















